Projekt: Sonnenuhren PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Mittwoch, den 30. Oktober 2013 um 11:56 Uhr

Die 3a widmete sich fächerübergreifend dem Thema „Sonnenuhren“. Im Physikunterricht wurde über die theoretischen Grundlagen, die daraus resultierenden Sonnenuhrtypen und deren Funktionsweise gearbeitet. Auch die verschiedenen Zeiten (WOZ, MOZ, Zonenzeit, MEZ, …), die im Lauf der Geschichte Bedeutung hatten, und deren Umrechnung sind den Kindern geläufig.

Im Werkunterricht haben die SchülerInnen Würfel-, Becher- und Blumentopfsonnenuhren angefertigt. Als Höhepunkt konnte, mit Unterstützung von Herrn Willi Pitterle von der Stadtgemeinde Hainfeld und unter Mithilfe einiger Schüler der Polytechnischen Schule, die große Sonnenuhr vor dem Schulgebäude, die 1997 unter Anleitung des österreichischen  Sonnenuhrspezialisten Herrn Dipl. Ing. Schwarzinger aus Sistrans errichtet wurde, revitalisiert werden. Bei dieser analemmatischen Sonnenuhr mit 5 Metern Durchmesser, bei der ein Schüler als Zeiger fungiert, kann die Uhrzeit ziemlich genau bei Beachtung des Korrekturwertes für den 15. Längengrad abgelesen werden.

Im Geschichteunterricht kamen die historischen Sonnenuhranwendungen zur Sprache, beginnend bei den alten Chinesen über die Obelisken der Ägypter, die aus der wechselnden Schattenlänge im Jahreslauf den Zeitpunkt der Nilüberschwemmungen vorhersagen konnten, bis zu den Taschensonnenuhren, die die englischen Soldaten im 2. Weltkrieg mit sich führten, wenn die modernen Kollegen am Handgelenk, durch den feinen Wüstensand „verwirrt“, den Dienst verweigerten. Als besondere Kuriosität kamen die Monduhren zur Sprache, die in mittelalterlichen Klöstern um die Zeit des Vollmonds die Mönche zeitgerecht zum Gebet „riefen“.

 

Projektlehrerteam:  Raphaela Karlhofer, Gabriele Karlhofer und Franz Karlhofer

Zeitrahmen:  September bis Ende Oktober 2013

 

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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 30. Oktober 2013 um 12:07 Uhr